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Beziehungsweise

von Axel Hengst

Wie ist das nun?

Covid19 / Corona hat maßgeblich unser Leben beeinflusst. Sowohl die Arbeit wie auch unser Privatleben. Plötzlich gibt es neue soziale Verhaltensregeln. Und manch eine/r kommt sich entmündigt vor und fühlt sich eingeschränkt.

Wie ist das nun, wenn wir im HomeOffice sind und Begegnungen nur noch online stattfinden. Manche/r findet das sogar richtig gut, weil niemand stört und man sich online vielleicht sogar leichter mit anderen Dingen beschäftigen kann ohne das Gefühl von Schuld.

Wie ist das nun, wenn wir uns nur noch in kleinem Rahmen treffen dürfen und Begegnungen mit dem ganzen Drumherum ein wenig anstrengend werden?

Wie ist das nun, nachdem alle naselang neue Einschränkung in der Bewegungs-, Reisefreiheit auftauchen und scheinbar nichts mehr planbar ist?

Wir sind Beziehungswesen

Als Rudeltier brauchen wir die anderen, als Beziehungswesen sind wir auf die Resonanz und die körperlichen Reaktionen angewiesen. Hören und Sehen alleine schaffen das nicht. Und wenn wir der Logik der Hirnforschung folgen, ist das Gehirn ein Sozialorgan und will gefüttert werden.

Das würde ja heißen: Alles Blödsinn was da gerade gemacht wird! Ich habe es ja gewusst! Oder?

Die Chance auf Entschleunigung

Oder ist es vielleicht sogar so, dass manche Einschränkungen unser Sozialorgan sogar entlasten, weil zum Beispiel die Amygdala längere Erholungsphasen bekommt, weil wir im Allgemeinen entschleunigen und uns nicht mehr nur dem „Mehr, Weiter, Höher“-Wahnsinn ausliefern. Es besteht zumindest eine Chance, mehr „Achtsamkeit und Bewusstheit“ zu leben und mehr mit uns selbst in Beziehung zu treten.

Und spiegelt uns die aktuelle Situation nicht nur etwas wider, was immer schon so war, wie zum Beispiel die Gewissheit, dass Zukunft nicht planbar, weil nicht vorhersehbar ist und wir uns meist nur in einer Scheinsicherheit wiegen?

Reflexive Auseinandersetzung

Ich denke ein wenig Differenziertheit tut gut. Wir alle haben unsere Beziehungserfahrungen und unsere -geschichte. Für jeden wird sich die aktuelle Situation somit ein wenig anders darstellen. Es braucht Reflexion des eigenen Seins, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Inneren, den Ängsten und Bedürfnissen. Es braucht eine Auseinandersetzung, wie wir Beziehungen bewusster gestalten wollen.

Diese Fragen, Thesen wollen wir mit Ihnen in diesem Jahr bei unserem ROMPC online Kongress diskutieren und dabei mit- und voneinander lernen. 

Ich freue mich auf Sie und Ihnen online begegnen zu dürfen.

Axel Christian Hengst

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workshop

Beziehung Online

sich auf Augenhöhe begegnen

Der Computer als Werkzeug ist heute nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig bekommen wir mit, wie anstrengend das für Körper und Geist sein kann. Und viele haben bzgl. des Computers voreingenommene Glaubensätze wie „ist nur was für Nerds“, „da kann man sich verstecken“ oder „das hat nichts mit dem wahren Leben zu tun“.

Der Workshop soll aufzeigen, wie das Werkzeug Computer in Zeiten wie diesen gut genuzt werden kann, auf welche Kleinigkeiten geachtete werden sollte, um Beziehung online besser gestalten zu können und wie letztlich die Wirkfaktoren von ROMPC umgesetzt werden.


Workshop, 75 Minuten

Axel Hengst

Diplom Sozialpädagoge (FH)
Berater, Coach, Trainer
dvct zertifiziert
ROMPC©-Master-Coach
Systemischer ROMPC©-Coach
ROMPC-Ausbilder
MBTI® zertifiziert

Markstr. 22
64832 Langstadt
M  +49 162 4159584
hengst@3-sicht.de
http://www.3-sicht.de

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Aktuelles

Herausfordernde Zeiten durch Corona

Die Pandemie lehrt uns gerade, dass nichts vorhersehbar ist. Dass Entscheidungen mehr denn je in Unsicherheit getroffen werden. Und dass viele Entscheidungen mit persönlichen wie auch kollektiven Einschränkungen verbunden sind.

Viele von uns freuen sich auf die anstehenden Lockerungen. Endlich wieder gemeinsam sein dürfen und in einen lebendigen Austausch zu gehen. Dies gilt jedoch nicht für alle von uns und auch nicht für alle Lebenslagen. Viele sind weiterhin persönlich und beruflich mit Einschränkungen belegt, einige sind derzeit nicht in der Lage ihren Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit zu bestreiten.

Zudem wird klar, dass wir für zukünftige Planungen die möglichen Auswirkungen von Corona mit einbeziehen müssen. Kommt eine zweite Welle oder nicht, bis wann gibt es weiter Lockerungen und in welchem Umfang, welche Lockerungen werden möglicherweise aufgehoben?

Dies betrifft auch uns für den 8. ROMPC-Kongress. Wir haben uns daher entschieden, den Kongress auf den 17.-18. April 2021 zu verschieben. Dann können wir hoffentlich wieder persönlich zusammenkommen, denn das hat unsere Kongresse bisher ausgezeichnet: Innovative Themen, viel kollegialer Austausch und gute Stimmung. Das möchten wir nicht missen.

Die Gründe für die Terminverschiebung sind vielfältig: die Ansteckungsmöglichkeiten durch das Virus bei so einer großen Veranstaltung, unsere Verantwortung für die Gesundheit der TN und der Referenten, die coronabedingt geringe Anzahl der Anmeldungen – verbunden mit der ohnehin noch bestehenden Planungsunsicherheit – sowie die Stornobedingungen mit dem Hotel, die eingeschränkte Werbung, mögliche finanzielle und existenzielle Einschränkungen.

Gleichzeitig möchten wir den Termin im November nicht gänzlich ungenutzt verstreichen lassen: wir werden zu dem Termin eine online-Veranstaltung durchführen, die einen Bezug zu den Folgen der Pandemie herstellen soll. Wir sind derzeit mit der Konzeptentwicklung beschäftigt. In Kürze werden wir an dieser Stelle darüber berichten.